HCS Geschichte

Bis 1998
Auf dem UBS-Parkplatz beim Bahnhofplatz spielen regelmässig ein paar Nachbarsjungen Hockey. Dazu benutzen sie anfangs Unihockeystöcke und Unihockeybälle, gespielt wird zu Fuss. Später werden die Unihockeyschläger gegen Eishockeystöcke und die Bälle gegen schwerere Streethockeybälle getauscht. Irgendwann steigen alle auf Inlineskates um, damit das Spiel mehr Tempo gewinnt.

Mit dem Tempo ergibt sich auch das Problem, dass der relativ kleine UBS-Parkplatz nicht mehr den Ansprüchen genügt, da der Ball ständig ins Aus fliegt. Ausserdem ist der Platz praktisch unbespielbar, wenn auch nur ein einziges Auto darauf steht. So wird es zur permanenten Aufgabe der jungen Sportler, einen geeigneten Platz in der Umgebung zu finden.

Die Hockeyaner realisieren, dass man diesen Sport an Turnieren bestreiten könnte. Aus diesem Grund wird eine provisorische Mannschaft entworfen, jedoch noch ohne Statuten. Der Name "Sidewinders" wird an einer Sitzung angenommen, auch das Logo der Klapperschlange wird hier zum festen Bestandteil des Clubs. Mit Hilfe verschiedener Sponsoren entsteht ein Mannschaftstrikot, auf dem jeder Spieler seine Nummer und seinen Namen trägt. Die Mitgliederzahl der Mannschaft beträgt hier noch nicht viel mehr als etwa zehn Teilnehmer.
1998
Um ihren Sport etwas Publik zu machen, beschliessen die Sidewinders, eine Clubzeitschrift herauszubringen; die Erstausgabe des SIGN entsteht. Es enthält vor allem die Vorstellung der Mannschaft, ihre Ziele und Aufrufe zum Sponsoring und Passivmitgliedschaft. Und natürlich ist auch etwas Unterhaltung dabei, getreu dem auf dem Titelblatt aufgedruckten Motto: "News, Action, Fun"!

Die Lokalität des Trainings verschiebt sich von Affoltern auf Hedingen, wo auf dem Sportplatz des Primarschulhauses trainiert werden kann. Man schreinert sich zwei Tore zurecht, um auch die Torwarte authentisch trainieren zu können.

Im Frühjahr bis Sommer dieses Jahres nehmen die Sidewinders an drei Turnieren teil. Das erste Turnier und zugleich die Feuerprobe für die neue Mannschaft und ihre neuen Trikots ist das SIHL-Festival im Mai, wo die Sidewinders den souveränen 2. Platz erringen. Das zweite Turnier in Huttwil, ebenfalls ein SIHL-Festival, wird weniger erfolgreich abgeschlossen. Der erste Dämpfer wird eingefangen, allerdings geben die Sportler nicht so leicht auf.
Das letzte und zugleich wegweisendste Turnier des Jahres ist der VUK-Cup im solothurnischen Zuchwil. Dort spielen die Sidewinders das erste Mal auf einem Grossfeld (60x30 Meter), also ein Eishockeyfeld, zudem nicht mehr mit Bällen, sondern mit Inlinehockey-Pucks. Der VUK-Cup wird mit dem zweiten Platz bei den Junioren abgeschlossen. Die Sidewinders erhalten ihren ersten Pokal.

Im Sommer unternehmen die Sidewinders einige Anlässe, um sich im Dorf etwas bekannt zu machen. So stellen sie am Affoltemer Wochenmarkt und am VOBA-Abend, dem Inlineskate-Abend des Vereins der Oberen Bahnhofstrasse, je einen Stand mit Kaffee und Kuchen auf, ausserdem kann man sich am VOBA-Abend an einer Torwand beweisen.

Im Herbst diese Jahres findet die offizielle Gründung des Hockeyclubs Sidewinders statt. Dazu werden Statuten erstellt und ein Vorstand wird gegründet. Es wird das Ziel gefasst, im nächsten Jahr in einer Liga mitzuspielen.

Im November kommt die zweite Ausgabe des SIGN heraus, welche im Dezember am Affoltemer Weihnachtsmarkt verteilt wird, wo die Sidewinders einen Stand aufstellen.
1999
In diesem Jahr etablieren sich die Sidewinders im Web: die Homepage wird aufgesetzt. Sie enthält neben Aktualitäten ein Profil jedes einzelnen Spielers, eine Fotogalerie und ein Gästebuch. Nach etwas Werbung im Umfeld lässt sich feststellen, dass die Page gut besucht wird.

Dieses Jahr spielen die Sidewinders das erste Mal einen regulären Spielbetrieb in einer Liga, nämlich in der Kleinfeld-Liga von Flawil. Der ganze Meisterschaftsbetrieb wird an zwei Meisterschaftstagen abgewickelt. Das Ziel, der erste Platz, wird leider nicht realisiert, trotzdem wird ein befriedigender dritter Schlussrang erreicht. Gegen die Heimmannschaft von Flawil werden ausserdem zwei Freundschaftsspiele organisiert.

Der bereits bekannte VUK-Cup in Zuchwil wird dieses Jahr drei mal von den Sidewinders bestritten. Da nun viele Clubmitglieder über 18 Jahre alt sind, ist es nicht mehr möglich, bei den Junioren mitzumachen. Bei den Erwachsenen hat man wesentlich härter zu kämpfen, so sieht die Bilanz über alle drei Turniere folgendermassen aus: von insgesamt 16 Spielen werden 6 gewonnen, eines wird unentschieden gespielt.

Zum ersten Mal wird Ausgangs Saison ein Konzept zur Anwerbung von Sponsoren entworfen, allerdings trägt es wenig Früchte.

Des Weiteren kommt im Frühjahr das dritte SIGN heraus, Ende Jahr wird auch wieder ein Stand am Weihnachtsmarkt organisiert.
2000
Den Sidewinders wird verboten, weiter in Hedingen zu trainieren, stattdessen beziehen sie Domizil auf dem Schulhausplatz eines Schulhauses in Zwillikon.

Im Frühling kommt die vierte und für einige Zeit letzte Ausgabe des SIGN heraus.

Die Aktivenmannschaft nimmt am "Fägt-öry"-Turnier in Dürnten teil, wo sie auf dem Kleinfeld einen befriedigenden Schlussrang erreicht.

Es wird erwogen, diese Saison in der NIHL, der Nationalen Inlinehockeyliga mitzuspielen. Nach Abklärung der Bedingungen melden die Sidewinders eine Mannschaft in der 3.Liga an, ausserdem eine Juniorenmannschaft in der Junioren Elite-Liga der NIHL. Man spürt sogleich, dass man hier in einer professionellen Liga mitspielt: die Junioren landen Ende Saison weit abgeschlagen auf dem 11. und letzten Platz, während die Aktiven auf dem 11. und zweitletzten Platz kommen.

Es werden auch dieses Jahr viele öffentliche Aktionen durchgeführt, so je ein Stand am Weihnachtsmarkt und am VOBA-Abend.

Die Homepage erfährt ein Redesign und eine neue Adresse. Es besuchen unterdessen monatlich rund 200 Internet-Surfer die Page.

Ende Jahr findet das erste dreitägige Trainingslager des HC Sidewinders in Arosa statt, welches sich zu einem vollen Erfolg verbuchen lässt; denn nicht nur die hockeytechnischen Fähigkeiten werden geschult, sondern auch der Zusammenhalt im Team wird gestärkt.
2001
Es wird erstmals eine Halle für ein wöchentliches Indoor-Training als Saisonvorbereitung gemietet und zwar die Eishalle in Dübendorf. Am Training nehmen Aktiven- und Juniorenmannschaft teil.

Die NIHL erhält aufgrund von Namensklagendrohungen der amerikanischen NHL den neuen Namen IHS, welcher "Inlinehockey Schweiz" bedeutet. Die Aktiven sind vorige Saison in die 4. Liga abgestiegen, wo sie dieses Jahr mit viel Pech den 5. Platz von sieben erreichen. Die Junioren erfahren ihr absolutes Tief und landen auf dem 12. und letzten Platz, dies hauptsächlich aus Spielermangel an vielen Spielen.

Die Aktiven können unter dem Strich folgende Erfolge in dieser Saison für sich verbuchen: die meisten Tore der Liga, die beste Tordifferenz der Liga und am zweitwenigsten Strafminuten der Liga.

Diese Saison wird eine Skorerliste geführt, die auch auf der erneut redesignten Club-Homepage einzusehen ist.

Nach der regulären Inline-Saison nehmen die Sidewinders wieder am VUK-Cup teil. Man gewinnt immer mehr Routine mit dem raschen Kennenlernen und Anpassen an einen neuen Gegner innerhalb kurzer Zeit. Beim "Fägt-öry"-Turnier in Dürnten erobern die Junioren den ersten Platz von 11 und können einen Pokal nach Hause nehmen. Auch die Aktiven nehmen am Turnier teil, verpassen jedoch knapp das Finale.

Im Herbst erscheint nach einer fast zweijährigen Pause die 5. Ausgabe des Clubblatts SIGN.

Auch dieses Jahr findet ein Trainingslager in Arosa statt.

Aufgrund des schlechten Abschnitts der Junioren in der Hockeysaison nimmt sich die Junioren-Trainerschaft vor, den Winter durch ein obligatorisches Konditionstraining aufrechtzuerhalten. Dieses wird gut besucht, obwohl (oder gerade weil) es als relativ hart gilt.
2002
Im Frühling erscheint das 6. SIGN. Man nimmt sich vor, es nun etwas regelmässiger herauszubringen.

Die Sidewinders absolvieren nun ihr Outdoor-Training in Obfelden auf einem Schulhausplatz, der besser geeignet ist als derjenige in Zwillikon. Das Indoor-Training findet wieder in Dübendorf statt.

Am diesjährigen VUK-Cup in Zuchwil erreichen die Sidewinders problemlos und ohne Gegentor die Playoffs, verlieren aber dort gleich den ersten Match und disqualifizieren sich so.

Die Junioren nehmen wieder am Fägt-ory Turnier in Dürnten teil. Sie absolvieren ausserdem ein dreitägiges Trainingslager in Dürnten.

Die Aktiven spielen sich in der 4. Liga auf den 6. Platz von 10. Es ist allerdings etwas weniger Ehrgeiz als in den früheren Jahren vorhanden, da man nächste Saison aufgrund von Restrukturierungen der IHS sowieso in der 2. Liga spielen wird. Es gibt also keine Möglichkeit, diese Saison die Ausgangssituation für nächste Saison zu bestimmen. Bei den Junioren wird klar ersichtlich, dass sie, nicht zuletzt wegen des harten Trainings, eine enorme Besserung erfahren haben. Das Saisonziel, die Playoffs zu erreichen, wird dennoch mit viel Pech nicht erreicht. Man muss sich mit dem 9.Platz von 11 zufrieden geben.

An einem Ligaspiel in Dübendorf führen die Sidewinders einen Sponsorenanlass durch, zu dem sämtliche Sponsoren und auch die Eltern der Spieler eingeladen sind. Der Anlass besteht aus einem kleinen Buffet und Getränken, ausserdem beantworten die Vorstandsmitglieder jegliche Art von Fragen, die auftauchen sollten.

Zusätzlich zur Skorerliste wird nun auch eine Fangquote für die Torwarte erstellt. Dazu zählt jemand an jedem Spiel die Schüsse, die auf den Torwart abgegeben werden und errechnet daraus den Prozentsatz an Schüssen, den der Goalie hält.

Im Herbst erscheint die 7. Ausgabe des SIGN.

Es wird ein Saisonabschlussfest eingeführt. Die Idee ist, sich gemeinsam an einem Fest von der Saison zu verabschieden. Dazu werden in einer Diashow nochmals alle Resultate, die Skorerliste und die Fangquoten präsentiert. Die besten Skorer, Assistant-Skorer und Torhüter beider Mannschaften werden mit je einer Urkunde prämiert, während die Strafenkönige, Meistabwesende, usw. eine kleine "Strafaktion" über sich ergehen lassen müssen.

Es findet das dritte dreitägige Arosa-Trainingsweekend statt. Es wird wieder in einer Eishalle und einer Turnhalle traininert.

Nach der beeindruckenden Leistung der Junioren in ihrer Elite-Liga beschliessen die Aktiven, ebenfalls ein obligatorisches Training den Winter durch zu absolvieren.
2003
Im Frühling erscheint die 8. Ausgabe des SIGN.

Im Frühling wird in Wimmis ein Junioren-Trainingsweekend organisiert. Anlässlich dieses Trainingsweekends und auch aus Gründen der Publizierung unseres Clubs wird ein Stand am Wochenmarkt organisiert.

Das Indoor-Training wird nach Bülach verlagert, da die Eishalle Dübendorf renoviert wird.

Die IHS teilt die Junioren Elite Liga in Elite A und Elite B auf. Die Sidewinders-Junioren werden in der Elite B eingeteilt.

Die Junioren erreichen souverän den Vizeschweizermeistertitel von acht Mannschaften und holen so den ersten IHS-Pokal ins Haus der Sidewinders. Die Aktiven spielen in der 2. Liga, welche drei Gruppen beinhaltet. Sie werden 2. in ihrer Gruppe, werden also nicht für die Playoffs qualifiziert.

Im Juli nehmen einige Mannschaftsmitglieder an einem Inline-Streethockeyturnier im luzernischen Menznau teil.

Ende August feiert der HC Sidewinders sein Fünfjahresjubiläum auf dem Marktplatz in Affoltern. Dazu gibt es eine Jubiläumsausgabe des Clubheftes, welcher neben vielen Texten auch einen grossen Jubiläums-Wettbewerb enthält.

Und auch in diesem Jahr wird eine Jahresabschlussfeier durchgeführt. Es scheint so, als auch diese zweite nicht die Letzte gewesen sein wird, denn allen Mitgliedern scheint diese Feier sehr zu gefallen.
2004
In der Saison 2004 spielt zum ersten Mal auch die Novizen-Mannschaft in der IHS, welche zu Beginn des Jahres offiziell gegründet wurde. Natürlich steht bei diesen jungen Spielern der Plausch im Vordergrund und obwohl sie erst in diesem Jahr zu einer Mannschaft heranwuchsen, konnten sie 3 Spiel gewinnen. Die 1. Mannschaft hat, obwohl sie 5 von 6 Vorbereitungsspielen siegten, in diesem Jahr nicht sehr überzeugt: Gleich die ersten vier Ligaspiele verlieren sie. Nach einem Trainerwechsel scheint die Mannschaft doch wieder ihre Form zurückerhalten und brachte den Rest der Spiele ohne eine Niederlage nach Hause. Die Elite Junioren haben in diesem Jahr nur gerade 6 Ligaspiele, da sich eine Mannschaft noch kurzfristig aus der Liga zurückzog. Das war ein Grund mehr, das Halbfinal zu erreichen; das gelingt der Mannschaft auch. Jedoch verliert sie dann sehr knapp mit einem Tor weniger.

Neben den Ligaspielen, nehmen alle drei Mannschaften an versch. Turnieren teil: Fägt-ory, Monday Night Skate (Autofrei Zürich) und am Z-Fighters Cup. Hinzugefügt werden muss, dass am Turnier in Zürich zum ersten Mal die neuen Trikots getragen werden, welche durch ein neues freches Design gross in Augenschein genommen wird.

In diesem Jahr erscheinen zwei weitere Clubhefte: Nummer 10 und 11. Zudem kann von nun an jedes Clubheft über die Homepage in elektronischer Form heruntergeladen werden.

Im Dezember präsentiert sich der HC Sidewinders am Chlausmarkt in Affoltern am Albis, wobei man immmer mehr bemerkt, dass die Einwohner unseren Club kennen und auch unterstützen wollen. Wie die letzten beiden Jahre, findet die mittlerweile traditionelle Jahresabschlussfeier statt. Für die Novizen und ihre Eltern wird speziell eine kleine Feier vor der eigentlichen Feier der Grossen durchgeführt, welche grossen Anklang findet.
2005
2006
2007
Im sehr kurzen Vereinsjahr 2007 (neu endet es per Ende September) spielten zwei Mannschaften in der IHS mit: Die erste Mannschaft konnte sich in der 1. Liga halte und die neue zweite Mannschaft stieg in der zweiten Liga ein, und konnte gleich in der ersten Saison den Schweizer Meistertitel holen und steigen somit ebenfalls in die erste Liga auf!

Nach langer Zeit konnten die Novizene ebenfalls bei einer Meisterschaft mitspielen und und zwar beim ZIHL (Zürichsess Inline Hockey Liga) Verband. Der junge Nachwuchs schoss viele Tore und erreichte den guten fünften Rang, verpasste jedoch knapp die Playoff.

Neben dem Spieltbetrieb wurde wieder der Vereinstag durchgeführt, an welchem die Verwandten, Bekannten und Sponsoren Food und Drinks bekamen und in den Genuss von zwei Spielen beider Aktiv-Mannschaften kamen. Der HC Sidewinders konnte man ebenfalls an der 1.-August-Feier in Obfelden sowie am Robifest in Affoltern am Albis sehen.

Stand der Chronik: Oktober 2007