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| Zweitletztes Spielwochenende für den HCS | Nach dem glamourösen Sieg gegen den Tabellenführer stellt sich für die Affoltemer nun die Frage, ob man es aus eigener Kraft noch aus dem Sog der Playouts schafft. Dazu mussten aus dem letzten Wochenende möglichst viele Punkte her.
Zuerst mussten sie am Samstag gegen den IHC Wil ran. Obwohl diese Mannschaft sehr stark ist, waren die Säuliämtler sehr zuversichtlich, dieses Spiel gewinnen zu können. Und es begann tatsächlich sehr gut, konnte Patrick Berchtold doch schon nach 31 Sekunden das erste Tor schiessen. Bis zur Pause war das Spiel auch sehr ausgeglichen. Die Wiler hatten zwar die besseren Einzelspieler, doch das glichen die Affoltemer mit Kämpferherz und Einsatz wieder aus. Zur Pause stand es dann entsprechend 2:2.
Die zweite Hälfte begann aber denkbar schlecht. Nachdem man den Start etwas verschlafen hatte, konnten die Wiler innert eineinhalb Minuten gleich drei Tore schiessen. Das knickte die Stimmung in der Mannschaft natürlich merklich, doch auch wenn das Spiel schon gelaufen schien, wollten sich die Sidewinders nicht einfach abschlachten lassen. Jeder zeigte nochmals Einsatz, sodass Jürg Schmid sogar noch in doppelter Unterzahl das dritte Tor schiessen konnte. Das Schlussresultat von 3:6 wurde der gezeigten Leistung eigentlich nicht gerecht.
Umso mehr wollte man am Sonntag im Rückspiel gegen den IHC March-Höfe unbedingt die drei Punkte nach Hause holen. Das Hinspiel ging nur knapp verloren, weil man sich zu viele Strafen geholt hatte.
Das Spiel begann auch sehr ausgeglichen und zu Beginn konnte keine Mannschaft wirklich hochkarätige Chancen heraus spielen. Die Verteidigung der Affoltemer hielt den meisten Anläufen der Gegner stand, und was durch kam, wurde vom solid spielenden Torhüter Assil El Nadeim abgeblockt. In der 18. Minute konnten dann die Affoltemer und die zahlreich angereisten Fans endlich jubeln, als Philippe Kuchen endlich das 1:0 schoss. Von da an war der Bann gebrochen und die nächsten Tore zum Pausenstand von 3:0 wurden ebenfalls von Philipe Kuchen erzielt.
Nach der Pause ging es in diesem Tempo weiter. Einziges Gegentor konnten die Gegner in der 32. Minute erzielen, als ein Gegenspieler sich durch sämtliche Abwehrreihen durchtankte und das Tor via Pfosten erzielte. Bei der Schlusssirene und beim Stand von 7:1 konnten dann die Säuliämtler endlich jubeln.
Nächstes Wochenende findet das letzte Spiel in der Qualifikationsrunde statt gegen den neuen Tabellenführer IHC Grizzlys Hünenberg. Doch auch nach diesem Spiel ist noch ungewiss, ob die Sidewinders den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen oder ob sie in die Playouts müssen. Das hängt zu einem grossen Teil noch von den Gegnern ab, da die meisten von ihnen bislang weniger Spiele gespielt haben. Es bleibt also auch noch nach dem letzten Spiel spannend. | |
| | | Sieg gegen den Tabellenführer | Nach der desaströsen Niederlage vor einer Woche im Rückspiel gegen Hinwil (2:10) in einem Spiel, welches man eigentlich hätte gewinnen müssen, war die Stimmung im Team etwas angeknackst. Nachdem man gegen den Tabellenletzten eine solche Niederlage einstecken musste, musste man nun gegen den Tabellenführer IHC Bremgarten ran. Doch jeder wusste, dass dieses Spiel nur zu gewinnen war, wenn man hinten solide absichert und als Team zusammen auftritt. Mit gewagten Einzelaktionen würde man sich selber nur noch mehr in Bedrängnis bringen.
Kaum war das Spiel lanciert, stand es bereits vor Ablauf der ersten Minute 1:0 für die Affoltemer durch Patrick Berchtold nach einem Pass von Philippe Kuchen. Die Führung konnte anschliessend bis zum 3:0 ausgebaut werden, als Jürg Schmid mit einem Hammerschuss direkt in die Ecke den gegnerischen Goalie aus grosser Distanz bezwingen konnte. Doch auch mit dieser Führung im Rücken blieben die Säuliämtler mit den Füssen auf den Boden und konzentrierten sich auf die Defensivaufgaben. Nachdem Bremgarten zwischenzeitlich auf 3:1 rankommen konnte, luchste Felix Scheuble in der 19. Minute stinkfrech dem hintersten gegnerischen Verteidiger die Scheibe weg und boxte sich zum 4:1 durch. Bald darauf ertönte das Pausenhorn zum stand von 5:1, welches noch zwischenzeitlich von Patrick Berchtold erzielt wurde.
Auch wenn das Resultat sehr gut ausschaute für die Affoltemer, so war sich doch jeder bewusst, das Bremgarten in der zweiten Halbzeit durchaus mehr Gas geben und den Rückstand noch einholen könnte. Dementsprechend lautete die Vorgabe, weiterhin konzentriert defensiv zu spielen. Dies gelang auch in der zweiten Hälfte ganz gut, ehe Sebastian Gruber innerhalb der 30. Minute gleich zweimal den Puck versenken konnte, indem er sich durch ein geniales Passspiel mit Felix Scheuble alleine vor dem Torhüter postieren konnte. Während er letzte Woche bei hochkarätigeren Chancen kläglich scheiterte, brauchte er dieses Mal lediglich zwei Anläufe für seine zwei Tore. Das Tor von Bremgarten zum 7:2 lieferte dann lediglich ein wenig Resultatkosmetik, es mochte sich auch kein Bremgartener mehr richtig daran erfreuen.
Schlussendlich gehörte auch eine Portion Glück und eine starke Leistung vom Torhüter Nabil El Nadeim dazu, um diesen Sieg zu ermöglichen. Damit ist es durchaus wieder möglich, die Playouts noch zu umgehen, wenn die Affoltemer diese tolle Leistung in die nächsten Spiele nehmen können. | |
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